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Das 7. Jahrzehnt - 1992-2001 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Schnapper   
Samstag, den 28. Februar 2009 um 16:58 Uhr

Das 60. Vereinsjubiläum 1992 wurde mit einer Festwoche begangen. Darin eingebunden waren die Jugend- und Altherren-Turniere sowie ein Seniorenspieltag mit einem Spiel des TuS Henrichenburg Meisterteams von 1983/84 gegen das ehem. Oberligateam des VfB Waltrop. Zu den Teilnehmern der Jugendturniere konnten auch Nachwuchsmannschaften von den Bundesligisten VfL Bochum, FC Schalke 04 und Borussia Dortmund gezählt werden. Ein Festakt im Maximilian-Kolbe-Haus und die große Jubiläumsfeier mit umfangreichem Programm in der Bauernschänke Wetterkamp rundete das Jubiläum ab.

Die Jugendvereinszeitung Tussi erlebte auch ein kleines Jubiläum. Im 5. Jahr erschien 1992 die 25. Ausgabe. Neben dem Jugendleiter Eckhardt Böhm zählte Torsten Pflips zu den Machern dieses Vereinsheftes, letzterer schon von der 1. Ausgabe an.

Die zwei Hobbytruppen Old Daddys, als Hallenfußballer, und die Damenfußballerinnen lösten sich auf.

Die Jugendabteilung war mit 6 Mannschaften, A- bis F-Jugend, im Spielbetrieb und freute sich über die Anschaffung eines neuen Jugendvereinsbusses. Die sportlichen Erfolge 1992 waren die Hallenstadtmeisterschaft der B-Junioren und der Aufstieg der von Günter Wehning trainierten 2. Mannschaft in die Kreisliga B. Trainer der 1. Mannschaft, die in der Kreisliga A mitmischte, war Manfred Schmeddinghoff.

Die Jahreshauptversammlung 1993 war der Einstieg von Ulrich Ferlmann als 1.Vorsitzender des TuS Henrichenburg. Mit ihm wurde der gesamte Vorstand verjüngt. Angetreten waren die neuen Vorstandsmitglieder, um frischen Wind in die Funktionärsebene des TuS Henrichenburg zu bringen. Beinahe alle hatten schon im Jugendvorstand Erfahrung gesammelt. Nach drei bis vier Jahren sollten aber nur noch zwei von ihnen im Vorstand aktiv sein.

In die Saison ging der TuS Henrichenburg mit drei Seniorenmannschaften. Diese spielten in den Klassen Kreisliga A, B und C. Sportliche Höhepunkte waren leider Mangelware. Jeweils 13. in der Tabelle ihrer Spielklasse wurden die 1.  und 3. Mannschaft, während die 2. Mannschaft den 7. Platz belegte.

Die Fußballjugend konnte mit der B-Jugend den Ruhr-Nachrichten-Pokalsieger stellen.

Eine Flutlichtanlage auf dem Vorplatz wurde in Eigenarbeit errichtet, und es gab eine Vereinszeitung, die der neue Förderkreis TUS 2000 mit gleichem Namen herausgab.

Ein Trainerwechsel in der laufenden Saison der 1. Mannschaft fand 1994 statt. Leider nicht zum ersten Mal. Bereits Günter Beckmann löste auf diese Art seinen Vorgänger Schmeddinghoff ab und nun ereilte ihn das gleiche Schicksal. Als Spielertrainer verhinderte Dieter Engel den Abstieg.

In der Jugendabteilung wurde zur Gründung einer Mädchenmannschaft aufgerufen und gleich zum 1. Treffen kamen 30 Mädels, um Fußball im TuS Henrichenburg zu spielen.

In den Spielbetrieb ging das 1. Mädchenteam 1995. Zusätzlich gründete die Jugendabteilung unter Jugendleiter Eckhardt Böhm die Minikicker. Das Hallenparkett erlebte wieder einmal einen Henrichenburger Meister. Sieger wurde das A-Junioren Team des TuS. Das Jugendheft Tussi und die Zeitung des Förderkreises TUS 2000 fusionierten und einige Frauen trafen sich in der Halle an der Freiheitstraße zur Fitnessgymnastik.

Im Seniorenfußball gab es mal wieder einen neuen Trainer. Doch auch unter Trainer Manfred Pludra konnte der Abstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga B nicht verhindern werden. Der Trainer der 2. Mannschaft, die wieder in der Kreisliga C spielte, war inzwischen Dietmar Nerger. Eine dritte Mannschaft war nicht mehr vorhanden.

Eine Änderung der Spielordnung sah vor, dass die E-Jugend nicht mehr als Elfer-, sondern nun als Siebener-Mannschaft spielen sollte. So waren 1996 mit je zwei E- und F-Junioren von Minikicker bis zur A-Jugend, inkl. der U16 Mädchenmannschaft, immerhin 10 Jugendmannschaften für den TuS Henrichenburg im Spielbetrieb. Einen geeigneten Trainer und Betreuerstab zu finden, gestaltete sich wegen des zahlenmäßig stark gestiegenen Bedarfes immer schwieriger.

Auf dem Vorplatz des Sportplatzes fand das 1. Henrichenburger Street-Soccer-Turnier statt und eben dieser Vorplatz erhielt endlich wieder einen Ballfangzaun. Über den Förderkreis TUS 2000 wurden Fanartikel angeboten. Zu den üblichen Sachen wie Vereinswimpel, Autowimpel und Vereinsaufkleber, die beim langjährigen Jugendkassierer Helmuth Staretschek zu erhalten waren, kamen nun Feuerzeug, Fanschal und Vereinskappe hinzu.

Das Jahr 1997 begann mit dem Tod von Ernst Elfert, er starb am 21.02.1997. Ernst Elfert war über Jahrzehnte für den TuS Henrichenburg in vielen Ämtern aktiv und war einer der führenden Funktionäre nach dem Krieg und bis zu seinem Tod im Verein tätig.

In Eigenarbeit wird das Gerätehaus fertig gestellt. Der hintere Teil wird als Grill genutzt. Bei den Altherren wurde Klaus Dietle als Obmann wiedergewählt und auch Ulrich Ferlmann bleibt 1. Vorsitzender.

Die 1. Mannschaft will unbedingt aufsteigen, was aber in diesem Jahr nicht gelingt. Vor dem Saisonende gibt Manfred Pludra das Traineramt auf. Dietmar Nerger übernimmt den Posten bis zum Ende der Spielzeit und betreut nun die 1. - und 2.Mannschaft. Mit der Zweiten wird er Meister und nach diesem Aufstieg hat der TuS Henrichenburg nun beide Teams in der Kreisliga B. Ein erneuter Trainerwechsel sieht nun Uwe Jasik an der Seitenlinie während Dietmar Nerger weiterhin die Zweite trainiert.

Die Jugendabteilung als Verwalterin des Frauenturnens vom Donnerstag, kann auf eine neue Übungsleiterin für die Frauen, Frau Hertter, setzten. Viele Jahre bereits kann sich der TuS Henrichenburg auf eine langjährige Übungsleiterin des Kinder- und Jugendturnens verlassen. Frau Eickelkamp ist für viele Henrichenburger die erste Kontaktperson im Vereinssport in der Turnhalle.

Einen Hallenstadtmeister gibt es auch mal wieder in den Reihen des TuS Henrichenburg. Diesmal ist es die B-Jugend.

Der Vorplatz wird neu eingezäunt und dient auch 1998 weiterhin den Senioren- und 10 Jugendmannschaften zum Training. Neben den Jugendfeldturnieren veranstaltet die Jugend erstmalig zwei Hallenturniertage. Die Vereinszeitung TUS2000/Tussi wird nur noch von zwei Leuten erstellt. Torsten Pflips und Eckhardt Böhm können mit dieser Zeitung bei einem Wettbewerb des Landessportbundes in NRW, an dem 361 Vereine mit ihren Zeitungen teilnehmen, den 10. Platz erreichen.

Neben den Aktivitäten auf dem Platz wurde bereits über viele Jahre ein Skatturnier im Vereinsheim ausgerichtet. Das änderte sich ab 1998, Skat war scheinbar out und das Turnier wurde zum Schluß nur mit wenigen Teilnehmern gespielt. Deshalb erfreuen anstelle des Skatturniers an zwei Tagen im Jahr Klammerturniere die Kartenfreunde.

Die 2. Mannschaft schafft den Klassenerhalt in der Kreisliga B und auch die 1. Mannschaft spielt weiterhin in dieser Klasse. Ein neuer Trainer soll das Ziel Aufstieg realisieren. Er wird beide Mannschaften trainieren. Olaf Bryjak ist ein Trainer ohne Henrichenburger Vergangenheit, und mit ihm soll nun auch das Thema des dauernden Trainerwechsels abgestellt werden.

Die Altherren geben ihrem Turnier den Namen Ernst-Elfert-Gedächnis-Turnier. Als Folge des Mädchenfußballs stellt der TuS Henrichenburg erstmalig eine Damenfußballmannschaft. Nach zwei Jahren Spielbetrieb werden die Damen jedoch wegen Mangels an Spielerinnen wieder abgemeldet.

Wilfried Straub wird auf der Jahreshauptversammlung 1999 zum Ehrenvorsitzenden des TuS Henrichenburg gewählt. Bereits einige Jahre ist Winni schon Ehrenjugendleiter. Neu im Vorstand ist als 2. Vorsitzender Bernd Nerger. Mit Olaf Bryjak schafft die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga A, wenn auch nicht als Meister. Der 2. Tabellenplatz reichte auch, weil neben anderen Besonderheiten zwei Waltroper Vereine fusionierten und so ein Platz zusätzlich frei war. Auf dem Vorplatz wurde von der Jugendabteilung das 2. Henrichenburger Street-Soccer-Turnier durchgeführt. Starke Regenfälle zwangen zu einer Verschiebung eines Turniertages und auch der Soccer-Court mußte wegen des Regens im Rekordtempo umgestellt werden. Bei den U16 Mädchen wurde die Anzahl der Spielerinnen immer geringer, so dass eine Spielgemeinschaft mit Titania Erkenschwick eingegangen wurde. Mit einer eigenen von Torsten Pflips erstellten und betreuten Seite sind wir ab 1999 im Internet vertreten. Ab Oktober 1999 begann der Verein das große Renovierungsprojekt des Clubheimes. Der Altherren Obmann Uwe Malezka, die stellvertretende Jugendleiterin Susanne Ast und der 2.Vorsitzende Bernd Nerger leiteten das Großprojekt. Eigenarbeit war angesagt und es gab viele Helfer und auch Sachspenden die dem Verein weiterhalfen.

Nach 9 Jahren als Jugendleiter gab Eckhardt Böhm sein Amt im Jahr 2000 ab. Zu seinem Nachfolger wird Norman Widmann gewählt. Die B- und C-Jugendmannschaften nehmen an einem Turnier in Malgrat de Mar in Spanien teil. Die früheren Ferienfreizeiten der Jugend an die Ostsee nach Grömitz werden schon einige Jahre nicht mehr durchgeführt. Erstmalig hat der TuS Henrichenburg, ab der zweiten Jahreshälfte, keine A-Jugend mehr. Das Clubheim ist fertig und alle waren sich einig, dass die Umbaumaßnahmen sehr gut geworden waren. Zur Saison 2000/2001 beginnt Dietmar Nerger als Trainer der 1. Mannschaft. Die Zweite Senioren Mannschaft, mittlerweile wieder in der Kreisliga C wird von Karsten Kötter trainiert. Karsten Kötter war lange Jahre Jugendtrainer im TuS und früher auch im Jugendvorstand aktiv dabei.

Bei den turnusmäßigen Wahlen 2001 stand Ulrich Ferlmann nicht mehr zur Verfügung. Nach 8 Jahren gab es einen neuen 1.Vorsitzenden, Bernd Nerger. Er und sein Team stellen sich der Herausforderung Vereinsarbeit. Bei den Altenherren wurde Ralf Herrmann zum Obmann gewählt. Die 1. Mannschaft war in Abstiegsgefahr und im Einvernehmen trennt sich der TuS Henrichenburg deshalb von seinem Trainer Dietmar Nerger. Eine Interimslösung schafft den Klassenerhalt. Die Saison 2001/02 wird mit Thomas Knüfer als neuen Mann für Mannschaft Eins und weiterhin mit Karsten Kötter für die 2. Mannschaft des TuS Henrichenburg begonnen. Trainer Knüfer ist in Henrichenburg nicht bekannt und das, so glaubt der Vorstand, kann nur gut sein. Das neue Gesicht tat der Mannschaft offenbar wirklich gut. Bei den Stadtmeisterschaften wurden die Henrichenburger Fußballer erst im Finale besiegt und neben der guten Vorbereitung erlebten die Zuschauer einen guten Saisonanfang in der Meisterschaft.

Das geänderte Vereinsrecht und hierbei besonders das Steuerrecht machten dem Vorstand zu schaffen. Sogenannte Altlasten belasteten die Vereinskasse. Aus diesem Grund schlug Bernd Nerger bereits vor seiner Wahl den Posten des Koordinators Finanzen im Verein vor und dieser wurde auch gewählt. Rüdiger Ast ist der Erste, der dieses Amt bekleidet. In Absprache mit der Stadt Castrop-Rauxel wurde in Eigenarbeit die Drainage des Vorplatzes erneuert. Trotzdem kann das Wasser nur schlecht abfließen. Die Trainingsmöglichkeiten im Winter werden immer schlechter. Diese Bedingungen werden auch immer öfter als Ursache für die schlechten Spiele nach der Winterpause genannt. Aber dennoch ist man in Henrichenburg mit den guten Plazierungen zum Jahresende der beiden Seniorenmannschaften zufrieden.

Die sportlich erfreulichsten Tatsachen kamen aus der Jugendabteilung. Nachdem die A-Junioren den Titel bei den Hallenstadtmeisterschaften gewonnen hatten, gelang ihnen das Double und sie beendeten die Meisterschaft als Tabellenführer. Auch die anschließende Aufstiegsrunde nahm dieser Jahrgang mit Bravour, so dass am Schluß der Aufstieg zur Kreisliga feststand.

Zum Schluß des Jahrzehntes sind in der Jugendabteilung 9 Mannschaften im Spielbetrieb. Die F- und E-Junioren jeweils mit zwei Teams. Das Mädchenteam mußte mangels Spielerinnen zwischenzeitlich abgemeldet werden. Die Altherren frönen ihrem Hobby Fußball bei Altliga- und Altherrenspielen und pflegen nebenher wie immer auch die Geselligkeit, dazu gehört das Frühlingsfest und der Maigang, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Der Vorstand am Ende des 7. Jahrzehnts des TuS Henrichenburg setzt sich folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzender Bernd Nerger; zwei stellvertretende Vorsitzende Eckhardt Böhm und Thomas Reinert; 1. Geschäftsführer Karl-Heinz Pepping; 1. Kassierer Senioren Jens Rose; 1. Kassierer Jugendabteilung Rüdiger Ast der auch zugleich der Koordinator Finanzen ist; Jugendleiter Norman Widmann und sein Stellvertreter Walter Will; Altherren Obmann Ralf Herrmann; 2. Geschäftsführer Frank Bönte; 2. Kassierer Senioren Thorsten Schmitz und dem Ehrenvorsitzenden Winni Straub.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 16:25 Uhr
 
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